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Ausflug zum Bauernhofmuseum IllerbeurenMit 20 Personen sind wir am 28.06.05 mit privaten PKW's pünktlich um 12.00 Uhr bei bestem Wetter nach Illerbeuren aufgebrochen. Opas, Omas, Enkelkinder, Mamas, Papas - alles war dabei. Nach knapp 45 Minuten sind wir im Museum angekommen. Für 13.00 Uhr hatten wir eine Führung durch Haus 1, der St. Ulrich-Sölde arangiert. Die Sölde ist das erste Gebäude des Bauernhofmuseums und steht auch am Original-Platz. Die Führung fand zu unser aller Entzücken im Heimatdialekt statt, das machte das Erzählte noch reizvoller. Die Dame erklärte uns viel Geschichtliches, Persönliches über das Leben der Bauern von der Zeit der Entstehung des Hauses bis zum Ende seiner Nutzung nach dem 2. Weltkrieg. Unterhaltsam waren auch die vielen Redewendungen und Worte, die man heute noch im Alltag verwendet und doch nicht deren Herkunft kennt. z.B. "Den Montag blau machen". Das kommt daher, dass das Gewächs, welches zum Blau färben verwendet wurde, am Samstag eingeweicht wurde und erst zwei Tage später seinen Blauton bekam. Nach der Führung besuchten wir noch verschiedene Bauten, unter anderem die Töpferei. Dort deckten sich die Kinder mit tönernen Wasserpfeifchen ein. Dort konnten sie vor Ort eine Töpferin beim Krüge machen über die Schulter schauen. Ein besonderer Anziehungspunkt war auch die Torfwirtschaft Otto Hamp. Ein Gebäude, welches eine starke Schieflage hat und im Stil um 1920 eingerichtet wurde. Wenn man sich darin befindet, hat man das Gefühl, man befindet sich auf einem Schiff das Schlagseite hat. Leider war die Zeit einfach wieder zu kurz. Doch wir waren uns alle einig. Diesen Ausflug werden wir im Frühherbst wiederholen. |
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