Protokoll                                         Nr. 26
über die Vorstandssitzung des
Fördervereines Armenhaus Lindenberg e.V.
am 17.  Januar 2007
von  19:00 Uhr  bis  21:30 Uhr  in der Alten Schule Lindenberg

 Anwesende

Vorsitzende:            Kassier:                      Schriftführerin:              Beirat:

Friedrich Karin Dr. Kelm R.                          Grad Brigitte                    Grad Johann

Schilling Erhard (entschuldigt)                         (entschuldigt)                   Sander Anita

Quantz Hilmar (ab 19.30)                              Vertretung:                      Frick von Schmuck Reg.

Schmid-Kemmeter Wolfg.                             Dr. Strodel Silvia            

(ab 19.45)

Vertreter des Stadtrates:
Beck Manfred
Beratend:
Paul Matthias, Großkitzighofen, Dipl.-Ing., Architekt 

Anwesende  Mitglieder:                   9

 Begehung des Armenhauses vor Ort (18.15 bis 19.00):

M. Paul, H. Quantz, J. Grad, K. Friedrich: Beratung zur Ausbaumaßnahmen anhand des Raumbuchs von Herrn Weinzierl. 

Alte Schule:
Diskussion zu den bevorstehenden Baumaßnahmen:
Im Gespräch wurde festgelegt, von welcher Position aus die Anschlüsse in das Gebäude verlegt werden sollten. Alle Leitungen führen durch die westl. Wandseite des älteren Gebäudes (Wohnung II), Stube und geplanten Toilettenraum (Tiefe des Grabens ca. 0,80 bis 1,20 m, auf ausreichenden Wandabstand muss geachtet werden).
Die Verlegung der Leitungen erfolgt durch die Stadt Buchloe, die Grabarbeiten übernehmen Mitglieder des Vereins.
Geplant ist auf Anraten von H. Paul, die Nutzküche in den ursprünglichen Küchenraum zu verlegen und dafür die vordere Stube als Aufenthaltsraum mit historischer Ausstattung zu nutzen.
Der Sicherungskasten kann dann im Toilettenraum mit eingebaut werden.
Ausführlich wurde die Frage der Beheizung diskutiert.
Entscheidend ist dabei die Frage, ob das Gebäude lediglich im Zustand von Anno dazumal saniert und erhalten werden soll oder auch aktiv für museale Zwecke, Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt werden soll.
Prinzipiell sollte das Gebäude aus konservatorischen Gründen gleichmäßig temperiert werden. Nach Anraten von Herrn Paul ist es empfehlenswert, die Temperatur zwischen 12 und ca. 18°C konstant zu halten, um die Bildung von Kondensation im Sommer zu verhindern und die Wanddurchfeuchtung so gering wie möglich zu halten.
Üblicherweise werden dazu zwei mit Kunststoff ummantelte Kupferleitungen im Sockelbereich der Innen- und Außenwände horizontal im Abstand von ca. 10 cm verlegt.
Das Wasser in den Leitungen kann mit üblichen Wärmequellen, z.B. Gastherme im Dach, erwärmt werden.
Zur Kostenfeststellung für eine Temperierung als bauerhaltende Maßnahme holt Frau Friedrich unverbindlich Angebote ein.
Die alternative Minimallösung wäre das Aufstellen von zentralen mit Holz beheizten Öfen, die nur bei Bedarf geheizt werden.
Denkbar wäre ein Kaminofen, der auf der Seite der Stube (Wohnung II) als Kachelofen, auf der Seite der Küche als Küchenofen dient.
In der Wohnung I dagegen ist keine Beheizung vorgesehen.
Bezüglich des Kamins wurde die ursprüngliche Lösung, den Kamin vom südlichen zum nördlichen Gebäude durch den Dachstuhl (mit Hilfe eines sog. Fuchses) zu führen, wurde verworfen. Beschlossen wurde der Neubau eines Kamins.
Für die Übernahme der Kosten von Wasseranschluss und Kanal wird Frau Friedrich bei Herrn Bürgermeister Schweinberger vorsprechen.
Vorgesehene Reihenfolge der Baumaßnahmen:
1.      Anschlüsse: Wasser, Abwasserleitungen, Strom, Gas, evt. Telefon-Leerrohr.
Die Beantragung der Anschlüsse bei der Stadt und die Organisation der Durchführung  übernimmt Herr Quantz.

2.      Südliches Gebäude:
Putzarbeiten im Innenraum ca. 120 m², Bodenaufbau: Magerbeton, Lagerhölzer, Dämmschüttung und Holzbodenbelag ca. 3000,- €; Durchführung übernimmt Herr Schilling.
Außenputz im Sockelbereich: Flexible Wandabdichtung, Putzarbeiten rückseitig des nördlichen Gebäudes ca. 2000,- €; Durchführung übernimmt Herr Schilling, unterstützt von Frau Frick von Schmuck, Frau Sander und Frau Friedrich.

3.      Verfüllung des Grabens und Aufschüttung mit Anlage von Rasensoden bündig am Haus; Durchführung durch diverse Vereinsmitglieder.

4.      Kamin: Errichtung eines Fertigkamins im südlichen Gebäude für einen Holzofenanschluss, ca. 1000,- €.
Die Nutzung der Kamine im nördlichen Gebäude muss durch Rücksprache mit dem Kaminkehrer geklärt werden.

 Beantragung der Mittel:
'Frau Friedrich beantragt schriftlich die Fördermittel bei der Stadt für den nächsten Bauabschnitt.

Termin für die Mitgliederversammlung:
Donnerstag, 8. März 2007  19.30 Uhr im Vereinsheim (Alte Schule)
Frau Friedrich übernimmt wie üblich den Lichtbildervortrag, Herr Schilling referiert über die Baumaßnahmen und Herr Quantz erläutert bautechnische Details.
'Dr. Rainer Kelm berichtet über den Kassenstand.
Frau Dr. Strodel übernimmt die Anzeige in der Tageszeitung ca. 14 Tage vor Termin.
Frau Friedrich informiert die Mitglieder schriftlich.

 Kritik, Wünsche, Anregungen:
Auf Antrag von Frau Friedrich soll Frau Sander einen Zuschuss für die Gartenarbeiten und den Blumenschmuck erhalten, den sie die letzten Jahre auf eigene Rechnung übernommen hat.

 



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Stand: 01. Oktober 2009 21:43:24.