Lindenberg,  13. November 2003

 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Lindenberger Armenhauses,

vielen Dank für ihr Erscheinen auf der Mitgliederversammlung.

In angenehmer Atmosphäre, bei Lebkuchen, Tee und Glühwein präsentierten die drei gemeinsamen Vorsitzenden, Karin Friedrich, Erhard Schilling und Hilmar Quantz die Fortschritte am Lindenberger Armenhaus. Der 2. Bürgermeister Josef Rid sowie die Stadträte, Herr Beck, Herr Pöschl und Herr Schmidt-Kemmeter waren zugegen.

Herr Schilling berichtete über die Baufortschritte und erwähnte nochmals lobend die Sponsoren des Dachstuhles, Prinz von der Leyen und die Firma Hörmann mit Zimmerleuten.  Zunächst wird das Dach fertig gedeckt und die Giebelwände aufgemauert. Der Bau wird über den Winter zum Austrocknen im Rohbau belassen. Am Nachmittag war eine Delegation vombayerischen Landesamt für Denkmalschutz, des Landratsamtes Marktoberdorf und der Gemeinde Buchloe am Armenhaus. Vorort wurden weitere Schritte beschlossen. Das Armenhaus wird nach denkmalschützerischen Kriterien weiter saniert. So werden zunächst im älteren Gebäudeteil neuzeitliche Baustoffe im Innenraum entfernt, Putze vorsichtig freigelegt, Fenster restauriert und Beton-Böden entfernt. Für diese Arbeiten darf der Verein fachmännische Unterstützung von einem Restaurator erwarten.

Der Verein hat mittlerweile über 55 Mitglieder. Kosten konnten durch zahlreiche Spenden und über 700 geleistete Helferstunden, niedrig gehalten werden. Bisher hat die gesamte Restaurierung 1700,00 Euro gekostet. Weit unter dem, was Verein und Gemeinde erwartet hatten. Von dem Restbetrag der 4000,00 Euro, die die Gemeinde zur Verfügung gestellt hat, werden wahrscheinlich dieses Jahr noch Fenster angeschafft.

Frau Friedrich zeigte in einem von einer, gemeinsam mit der Schriftführerin Brigitte Grad gestalteten Rückblende als PowerPoint-Präsentation, die Entwicklung des vergangenen Zeitraums von der Vereinsgründung bis heute.

2. Bürgermeister, Herr Rid sprach lobende Worte über das Engagement des Vereins und führte das gute Beispiel des Gutenberger Pfarrhofes voran. Amüsiert zeigte er sich über die Tatsache, das die zum Teil vorhandene Ziegeleindeckung vom letzten Samstag plötzlich verschwunden war und einige Tage später wieder auf dem Dach vorhanden. Herr Lutzenberger befand das von einigen Helfern am Samstag abend noch rasch gedeckte Dachstück nicht schön genug. Darauf hin entwickelter er kurzerhand eine Dachziegel-Größen-Sortier-Maschine. So konnten die sehr unterschiedlichen Ziegel vorsortiert und besser auf das Dach gesetzt werden.

Eine nochmalige Satzungs-Änderung stand auch noch zur Diskussion. Zwei kleine Punkte, die das Finanzamt zu ändern forderte, wurden unter  Abstimmung der anwesenden Mitglieder abgehandelt. So steht nun hoffentlich unserer anerkannten Gemeinnützigkeit nichts mehr im Wege.

Der Förderverein beteiligt sich an dem gemeinsamen Lindenberger Festwagen beim Umzug zur 50-Jahr Feier der Gemeinde Buchloe im Jahr 2004. Des Weiteren ist ein Lindenberger Vereinstag zum Festjahr im Gespräch.



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Stand: 01. Oktober 2009 21:43:24.