Restaurierung und Erhalt des Lindenberger "Armenhauses"
Inmitten von Lindenberg (Seit 1971 ein Ortsteil von der Gemeinde Buchloe)
am südlichen Abhang des Alantsberges, von der Pfarrkirche St. Georg und
Wendelin gekrönt, steht das Gemeindehaus, volkstümlich "Armenhaus" genannt.
Wohl sieht man ihm sein Alter von über 150 Jahren an, und doch ist dieses
Haus ein Denkmal von sozialgeschichtlicher Bedeutung.

Armenhaus im April 2011
Es ist eines der letzten Armenhäuser
in dieser Region und ein bedeutendes
Zeugnis der Verantwortung des Ortes Lindenberg für die sozial
benachteiligten Bürger.
Das Lindenberger Armenhaus wird 1800 urkundlich das erste Mal erwähnt.
Früheste Besitzer waren zu dieser Zeit Georg Kottner und dessen Gattin
Maria. Im Jahre 1852 ist das Haus abgebrannt. Im gleichen Jahr baute man auf
dem Gemeindeplatz unter Verwendung der Brandversicherungs-Entschädigung und
dem Erlös der Brandstätte, das Gebäude wieder auf. 12 Jahre später, im Jahr
1864 wurde noch ein Anbau für 2 Wohnungen an der südlichen Seite gemacht.
Das ältere Gebäude war bis ins Jahr 2002 bewohnt. Seit diesem Jahr steht der
Komplex unter Denkmalschutz. Nun muss es saniert werden um es vor dem
Verfall zu bewahren.

Blick in den Veranstaltungsraum
Viele Lindenberger, sowie Bürger aus der ganzen Region, Sponsoren,
Heimatkundler und Historiker, die Verwaltungsgemeinschaft Buchloe und der
Verein möchten das Gebäude langfristig erhalten. Dazu benötigen wir
Mitglieder mit Engagement,
Sponsoren und Spender.
Interessierte wenden sich bitte an den Vorstand. Wir erläutern gerne weitere
Details.
Unsere Idee ist es, im Armenhaus eine Heimatstube einzurichten, die der
Bevölkerung die Lebensweise der damaligen Zeit veranschaulicht. Zusätzlich
wird Raum geschaffen um Veranstaltungen und Ausstellungen mit historischem,
künstlerischem, handwerklichem und sozialem Charakter auszurichten.
Ausführlichere, geschichtliche Hintergründe finden sie in den Unterpunkten des
Archivs.